Fortsetzung folgt
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O.K. Hier für alle die, welche nicht regelmässig mitgelesen haben. Schämt Euch.

Ewiges warten...(27.11.00)

...ist bekanntlich nicht das Ding der Familie Hübner. Also beschloss ich, Leandra Alicia Utah, mich dem Tempo meiner Familie anzupassen. Vorgesehen war ich für den 26. November - aber welches katholische Kind arbeitet schon Sonntag? Deshalb habe ich bis Montag gewartet, aber dann, um 06.00 Uhr gings los. Mama und Papa sind mit mir ins RK Krankenhaus gefahren und alle waren wir ein bisschen nervös. Was dann bis 10.20 Uhr geschah, erzähl ich Euch in den nächsten Tagen .. also linkt mal wieder rein.

Hallöle Leute (29.11.00)

Hat doch der Papa tatsächlich gestern gestreikt und nicht weitererzählt. Na das holen wir jetzt nach. Also, als wir im Krankenhaus angekommen sind, musste meine Mama im Kreissaal (Komisch, nachher habe ich den auch gesehen und das ist gar kein Saal sondern ein Zimmer mit ner Liege und so) auf das Liegebett um mit einem komischen Gerät (ctg) meine Herztöne und Mamas Wehen zu messen. Mir und Mama hat das gar nicht gefallen - ich wollte raus und Mama hat das ziemlich weh getan. Ausserdem war ich doch ziemlich schwer und Mama hatte dolle Rückenweh - Papa musste feste auf Ihren Rücken drücken um ihr zu helfen. Aber die Hebamme war ganz lieb und hat uns immer wieder beruhigt. Aber irgendwann ging das nicht mehr und Mama wollte unbedingt ins Wasser, weil Sie sich ja in den Kopf gesetzt hat, dass ich besser unter Wasser zur Welt komme. Und was meine Mama will, das kriegt Sie auch. Deshalb ist Sie dann mit Papa rüber in die Geburtswanne. Heut hat Papa davon ein Bild für Euch gemacht. Was in der Wanne loswahr? Davon gibts etwa in 2 Tagen mehr.

Meine Hebamme Frau Tielke, für die es auch die erste Wassergeburt war. Wie bei mir:-))

30-11-00 Tag auch... diese Wanne, ihr habt diese ja auf dem Photo des letzten Berichtes gesehen (wenn nicht schaut unter Fortsetzung oben nach) ist ziemlich gross und hat am unteren Ende eine Tür, damit Mamma bequem einsteigen konnte. Das warme Wasser hat mir gut getan und damit Mama nicht zuviel Meneralien verliert, hat Papa eine Tüte Meersalz in das Wasser geschüttet. Ausserdem hat er Mama noch die CD von “Enya” in den CD Player an der Wand gesteckt und abgespielt. Mittlerweile habe ich bereits jede Minute versucht rauszukommen, aber Mamas Muttermund war noch nicht restlos offen. Ausserdem waren wir ja erst 20 Minuten in der Wanne. Mutti hat jetzt ziemlich gebrüllt und geschrien. Da ist es der Hebamme. welche sich übrigends rührend um Mama, mich und Papa gekümmert hat, ein bisschen bang geworden und Sie hat einen Assistenzarzt verständigt, denn Muttis geburtsarzt war noch nicht da. Dramatisch wurde es dann, als ich mich entschloss wirklich rauszukommen, denn ich habe es nicht leicht gemacht ... davon am Wochenende mehr

03-12-00 O.K. ok Papa hat am Wochenende schon wieder gefaulenzt, aber ich halte ihn auch ganz schön auf Trab. Also weiter in der Geschichte. Mami musste also jetzt richtig heftig drücken und nach und nach bekam das Wasser in der Wanne eine recht unangenehme Färbung, meinte zumindest Papa hinterher. Dann entschloss ich mich mein Köpfchen rauszustrecken. Ich wollte gerade meinen ersten Schrei loslassen, als mir auffiel, dass ich ja noch gar nicht über Wasser war und da war ich lieber ruhig. Dummerweise hatte ich gerade vorher so schön auf meiner Hand gelegen (als die letzte Wehe kam) und so steckte ich jetzt fest da sich meine Hand in Muttis Kanal verkeilt hatte. Die Hebamme zog an mir, aber es ging nich. Na ja, ich bekam zwar noch etwas Luft über die Nabelschnur, aber nicht mehr so richtig. Deshalb hat der Doktor Zahn jetzt versucht mir zu helfen. Wie? das erzähle ich das nächste Mal.

08-12-00 Na ja, ich hing da unter Wasser und konnte nicht gescheit raus und meine Hebamme hat sich nicht getraut feste an mir zu ziehen. der Dr. Zahn schon ... und mit einem gewaltigen Gezerre hat er mich aus der Mutti rausgezogen. Als auch meine Füßchen draussen waren hat er mich schnell aus dem Wasser gehoben und Mutti auf den Bauch gelegt. Da konnte ich nun endlich meinen ersten Schrei ausstoßen, aber ich glaube dass hat sich eher wie ein liebeskrankes pony angehört :-)

Papa, der Held, durfte nun die Nabelschnur durchschneiden. Aber nicht mit dem Skapell, wie er hoffte, sondern mit einer Schere. Und weil der Simpel mir nicht wehtuen wollte hat er natürlich nicht fest genug geschnitten und musste nochmal ansetzten. Dabei hat mir das gar nicht weh getan.

und dann bi ich Entführt worden. Wohin - Abwarten...

Papa hat Mama versprochen kein Photo von Ihr ins Netz zu stellen - deshalb hier nen Kupferstich...  :-)

13-12-00 Also eigentlich ne Frechheit. Aber grade hatte ich den ersten Kontakt zu meiner Mutti und schon kam so ne bekittelte Tante an und hat mich weggeschleppt. Und statt kuscheln und ein paar Töne gemütlich vor mich hinschreien musste ich jetzt schon arbeiten. Ich musste mich messen lassen und wiegen und son komisches Perlenkettchen haben die mir um den Arm gemacht.Aber baden musste ich Gott sein Dank nicht, obwohl ich noch wie ein kleines Softeis aussah. Überall auf der Haut hatte ich so ne weisse Creme, die Käseschmiere genannt. Soll angeblich gut sein für meine Haut wenn die von alleine einzieht. Na ja, hübsch sah ich damit jedenfalls nicht aus. Mama ist derweil mit Papa wieder in diesen Kreissaal zurück und Mamma hat jetzt erst festgestellt, dass Sie dolle blutet. Es tut mir ja auch leid, aber weil das so langsam ging hab ich den Ausgang bei Mamma wohl etwas zu heftig aufgeriseen. Uups. Na ja, der Dr. Zahn hat anscheinend vor seinem Studium mal als Schneider gearbeitet und hat der Mutti das wieder zugenäht. Jedenfalls das, was vorher auch zu war :-)) . Und dann wollten die an mir rumschnippeln

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